Wohnprojekt sol idarité

"Echte Begegnung ereignet sich, wenn Menschen anfangen, ehrlich
darüber zu sprechen, wer sie sind und was in ihrem Leben passiert"
R. Warren

Im Februar 2005 wurde mit dem Bau des gemeinschaftlichen, Generationen übergreifenden Wohnprojektes solidarité begonnen. Die Hausgemeinschaft, die aus jungen und älteren Menschen, aus Singles, Paaren und Familien besteht, konnte im April 2006 ihr Haus solidarité beziehen.

Ansprechpartnerin: Ursula Falter 07071/ 99 63 51

 

Baustelle:
A
m 09.09.05 konnten wir das Richtfest feiern!


Projektidee:

Wir sind eine Hausgemeinschaft von Familien und Alleinstehenden, Alten und Jungen, Mietern und Eigentümern unterschiedlicher Herkunft. Wir wollen unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse einbringen und gegenseitig akzeptieren. Wir bauen und leben menschliche Beziehungen, um gemeinschaftlich zu wohnen und uns gegenseitig zu unterstützen.

- Wir wollen uns (niederschwellig) begegnen, also Räume für spontanes und zwangloses Miteinander schaffen.
- Wir wollen als Gemeinschaft achtsam, offen und ehrlich miteinander umgehen. Wir wollen eine Konfliktkultur schaffen, die die Probleme transpartent macht und bewältigen hilft.
- Wir wollen uns gegenseitig helfen, uns Unterstützung anbieten und sie in Anspruch nehmen.
- Wir wollen unsere Eigenständigkeit ausleben und gleichzeitig die Grenzen Anderer respektieren.
- Wir wollen Heiterkeit im Haus.
- Wir wollen offen für Veränderungen sein.
- Wir wollen gleichberechtigt Fragen entscheiden und Aufgaben lösen. Dazu treffen wir uns regelmäßig in der Hausgemeinschaft.
- Wir wollen auf der Basis von Freiwilligkeit Verpflichtungen annehmen und diesen verbindlich gerecht werden. 

Standort:

Das Französische Viertel eignet sich hervorragend für dieses Wohnvorhaben. Vor allem junge Familien  und ältere Menschen werden dieses lebendige Stadtviertel mit seiner guten Verkehrsanbindung und Infrastruktur schätzen. 

Architektur:

Das Haus wurde teilweise in familien- und altengerechter Bauweise, dann vorwiegend barrierefrei gebaut. Es entstand eine Mischung aus größeren Wohnungen (für junge Familien) und kleinen Wohnungen (für Singles).

Eine möglichst ökologische und energiesparende Bauweise wurde umgesetzt (KfW-60-Haus). Das Haus wird nun mit Holzpellets geheizt und verfügt über eine Solaranlage zur Wassererwärmung. Die architektonische Gestaltung des Gebäudes macht das Wesen des Projektes sichtbar. Um einen nach Süden hin offenen Innenhof sind das offene Treppenhaus und offene, lichtdurchflutete Laubengänge als halbprivate Kommunikationsbereiche gebaut. Die Wohnbereiche sind kommunikativ zum gemeinsamen Innenhof hin orientiert, können aber auch individuell gestaltet und zeitweise abgeschottet werden.

Wohnungen

Das Projekt mit 16 Wohneinheiten besteht aus neun Eigentumswohnungen, sechs geförderten und einer freien genossenschaftlichen Mietwohnung.

 

Gemeinschafträume

Im Erdgeschoss befinden sich Gewerbe- und Gemeinschaftsräume. Die  Gemeinschaftsflächen bieten für alle BewohnerInnen Raum für informelle, spontane Treffen sowie für organisierte gemeinschaftliche Aktionen.